Zahnsalz – selbst gemacht

Ein kleiner Tip für alle, die entweder die kommerziellen Zahncremes zum Speien finden, Geld sparen wollen, oder einfach mal etwas anderes für die Mundhöhle ausprobieren möchten.

Zahnsalz.

Lecker, einfach in der Anwendung, jahrhundertealte Tradition. Und Herstellung ist super-simpel.

Man nehme:

  • NICHT wie in alter Zeit die „Asche von weißem Blei und verbrannten Schweineknochen“… ;-)
  • stattdessen ein paar Teelöffel Salz, eher etwas grobkörnigeres oder flockiges. Bitte kein mit Jod und/oder Fluor verseuchtes „Speisesalz“ oder „Tafelsalz“, nehmt Meersalz oder das gute Göttinger Salinensalz (Luisenhaller), der Preisunterschied ist letztlich marginal, man braucht ja nicht viel davon, und für die Küche ist es auch besser.
  • ein paar Prisen getrocknete, zerriebene Kräuter je nach persönlicher Vorliebe. Lecker z.B. Minze oder Thymian. Idealerweise aus dem eigenen Garten, aber Gewürzregal oder Teebeutel als Quelle geht auch.
  • nicht allzufein gemahlene Gewürze, ebenfalls nach Geschmack und persönlicher Vorliebe. Ich verwende v.a. Gewürznelken, Muskat und Zimt. Statt Gewürzmühle kann man auch mörsern.
  • wer starken Zahnbelag hat, kann ggf. ein „Scheuermittel“ wie Kalziumkarbonat oder ganz feine Tonerde zusetzen.

Gut durchmischen und in einem Schälchen bereitstellen. Fertig.

Anwendung:
Zahnbürste etwas anfeuchten, in das Gewürzsalz tunken, Zähne schrubben. Fröhlich sein.
Gründlich spülen – manchmal hat man sonst dekorative Gewürzreste zwischen den Zähnen… ;-)

Übrigens kräftigt das Zähneputzen mit Zahnsalz erwiesenermaßen das Zahnfleisch und fördert die Selbstreinigung des Mundraumes, da ein Säftestrom im Zahnfleisch von innen nach außen angeregt wird.

Ideale Ergänzung: selbstgemischtes Mundwasser.

Getagged mit