Salz des Lebens – was ist besser? Salinensalz, Himalaya-Salz, Meersalz… ?!

Salz ist lecker. Ist wichtig und voll wertvoller Mineralien und Spurenelemente. Spendet Leben. Reinigt Dich. Klärt Deine Spiritualität.

Salz macht hohen Blutdruck, ist tiiiiiierisch ungesund, unspirituell, bööööööse.

Hä?

Genau.

Das übliche religiöse und/oder geschäftsorientierte Propagandageschwätz, von beiden Seiten.
Und wie meist mit einem Körnchen Wahrheit darin.

Im Wesentlichen gibt es drei Arten Salz, die man futtern kann:

Das normale „raffinierte“ „Speisesalz“. Das Zeug ist Dreck, wurde von allen lebendigen Beimischungen und Mineralien „befreit“ (die kann man nämlich separat verkaufen…), ist daher nur noch „reines“ und totes Natriumchlorid. Und wird durch den Zusatz von Rieselhilfsstoffen und Industrieabfällen, wie Jod oder Fluor, auch nicht besser. (zur Bedeutung von Fluor und zur Gesundheitsschädlichkeit von industriellem Jod und der massiven Über-Jodierung der gesamten Nahrungskette finden Interessierte genügend Infos im Netz)
Was im Handel als „Speisesalz“ oder „Tafelsalz“ unterwegs ist, sollte man für eines ganz bestimmt nicht verwenden: zum Speisen oder Tafeln… schmeckt einfach nur scharf-salzig, aber nicht gut, und ist tatsächlich schädlich, wenn man sich zuviel davon reinhaut. Wenn überhaupt, dann nur die Varianten ohne Fluor und Jod verwenden.

Dann gibt es Meersalz. Von relativ bezahlbarem bis zu knusprigem und preislich knackigem „Fleur de Sel“. Teilweise sehr wohlschmeckend, von mild bis kräftig – aber ich gestehe, daß mich bei den besten der Preis abschreckt, und bei praktisch allen der Gedanke an den Zustand unserer Meere.

Und dann gibt es fossile Salze, die teils im Bergbau gewonnen werden (Steinsalz), teils aus Sole. Für meinen Geschmack die beste Variante, u.a. deswegen, weil Umweltgifte in diesen Tiefen meist noch nicht angekommen sind (außer in der Asse und ein paar anderen Tatorten des Großkapitals…). Und hochwertige, naturbelassene Salze dieser Art schmecken nicht nur, sondern enthalten natürlicherweise ein paar Dutzend Spurenelemente, Mineralien, Nährstoffe.

Ich halte wenig davon, Salz um den halben Globus zu schippern und mit allerlei lila gedruckten Halbwahrheiten den Preis hochzutreiben – Himalaya-Salz darf daher wegen mir ruhig dort bleiben, obwohl manches davon wirklich sehr gut ist. Ich bevorzuge eine heimische, mindestens ebenso hochwertige, auch energetisch saubere und obendrein vergleichsweise günstige Variante: Salz aus der ältesten und mittlerweile auch einzigen Pfannensaline in Europa, in Göttingen genaugenommen, das sog. „Luisenhaller Salinensalz“.

Das Zeug ist wirklich hervorragend, ist auch unter der Hand das Haus- und Hofsalz vieler Spitzenköche und schmeckt nicht nur, sondern ist auch gesundheitlich wertvoll. Und – mir von mehreren „fühligen“ Menschen, darunter ich selbst ;-), bestätigt – auch „energetisch“ freundlich und sauber.

Bezugsquelle: direkt beim Hersteller (hier gehts zur Pfannensaline Luisenhall), die Bestellung ist zwar fummelig (Fax…), aber dort kriegt man auch problemlos ganze Eimer geliefert ;-) – für den Hausgebrauch – im Einzelhandel bekommt man das leckere Zeug leider meist nicht – bieten die Göttinger mittlerweile ihr Salz auch in haushaltsüblichen Päckchen via Amazon an:

– >>>hier geht es zu Info und Bestellung <<<.

Und wer beim Kilopreis von 3-4 Euro zuckt: bitte mal umrechnen, wie oft man Salz kauft und wie sich die paar Cent mehr in der Haushaltskasse auswirken. Und dann überlegen, wie viel mehr Genuß und wieviel weniger unnütze Belastung des Immunsystems ein ordentliches, unverseuchtes Salz bedeutet. Eben. ;-)

Nachtrag Mitte 2015: aus gegebenem Anlaß eine dringende Warnung an alle, die ihr Salz nicht nur zum Essen verwenden. Achtet GENAU darauf, was an Zusatzstoffen drin ist, wenn Ihr doch mal „normales“ Salz gekauft habt… Bei den Trennmitteln/Rieselhilfen taucht immer häufiger Natriumferrocyanid auf. Im Gegensatz zu den bisher verwendeten, relativ harmlosen Calcium- und Magnesiumcarbonat-Varianten ist dieser Dreck hochgiftig. Eine Freundin von mir hat vor Monaten mit einer selbst aus einem solchen Salz hergestellten Kochsalzlösung Augenspülungen gemacht und kämpft seither um ihr Augenlicht und mit einer extrem hartnäckigen und schlimmen Variante von Sicca/ „Trockenem Auge“ sowie weiteren „Nebenwirkungen“. Anreicherung in den Nieren ist ohnehin bekannt, und weitere fragwürdige Nebenwirkungen werden vermutet. Mit Natriumferrocyanid behandeltes Salz verwendet man allenfalls zum Kloputzen, aber nicht zum Essen, und schon gar nicht für irgendeine medizinische Anwendung. Warum dieser gemeingefährliche Mist überhaupt zugelassen ist, fragt Ihr am besten Euren zuständigen EU-Bürokraten (und wieviel Schmiergelder für die entsprechenden Unbedenklichkeitsstudien geflossen ist).

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