Genußtip: Essig in Zerstäuber

Auf den ersten Blick mag es nach Pseudo-Gourmet-Getutzel im Sinne gewisser „Besser-Esser“-Kolumnen aussehen.

Aber es ist einfach nur eine nützliche, sehr einfache, kostensparende und obendrein den Genuß steigernde Methode, mit gutem Essig umzugehen.

Ich liebe Essig. Reichlich und in robust-quietschsäuerlicher Form.

Aber auch in Form von hochwertigem Balsamico – der gerne auch ein paar Euro mehr kosten darf, das Zeug trinkt man schließlich nicht gläserweise und die geschmacklichen Unterschiede sind beträchtlich.

Wer das Aroma seines Balsamico-Essigs optimal erleben und ausnutzen will, der besorge sich einen kleinen Zerstäuber.

Das kann ein Edel-Essigzerstäuber aus irgendeinem Design-Schuppen sein oder sonst ein spezifisch für diesen Zweck bestimmtes Modell.

Es geht aber auch anders:

Man nehme einen halbwegs hochwertigen leeren Kosmetik-Pumpzerstäuber, wie sie zumindest im Dunstkreis der meisten weiblichen Wesen mit schöner Regelmäßigkeit anfallen ;-)

Viele dieser Zerstäuber sind wiederbefüllbar und haben eine ziemlich robuste Pumpmechanik.

Gründlich mit heißem Wasser und Seifenlauge reinigen, ggf. noch mal mit Dampfreiniger oder kochendem Wasser nachhelfen, nicht vergessen, auch den Pumpmechanismus gründlich durchzuspülen, dann das Ding noch ein paar Tage auf der Heizung respektive in Ofennähe ausdunsten lassen – je nachdem, was vorher drin war und wieviel Eigengeruch diese Substanz hatte…

Essig rein (kleiner Trichter hilft…).

Und fortan genüßlich einen Hauch Balsamico über die Speisen pusten, von Tomaten aus dem Garten bis hin zum Linsen-Brei.

Mahlzeit ;-)

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