Update Juni 2010: Pläne werden gemacht, um sie zu ändern… Alles neu, alles nochmal lesen, falls Du schon hier warst. Und es wird immer einfacher und kürzer ;-)
Seit März 2010 bin ich nun hier in Paraguay, als Vorhut sozusagen.
Es hat sich eine sympathische und unkomplizierte Mietmöglichkeit ergeben, ein Landkauf erschien aus mehreren Gründen (Geld, Wissen, Kontakte, Sprache…) noch nicht sinnvoll, und so wohne ich momentan in einem eher bürgerlich-”deutschen” normalen Steinhaus, für den Moment sehr akzeptabel und komfortabel, habe ein paar Quadratmeter Land, die teils dazugehören, teils mitgenutzt werden dürfen, und von hier sehen wir weiter.
Ein paar Tiere leisten mir einstweilen Gesellschaft – zwei Gänse (*knurr* – die hat Nachbars Hund gekillt…), zwei Enten, sechs Junghühner, eine kleine weiße Katze, und eine junge Rottweiler-Schäferhund-Irgendwas-Mischlingin, die “mir gehören”, dazu jede Menge wilde Meerschweinchen, Vögel, Vogelspinnen, und watt weiß ich alles, außerdem Nachbars Kühe, Hühner, Enten…
Die Gegend “paßt”, wobei ich mich noch nicht wirklich darauf festgelegt habe, hier im “deutschen Ghetto” zu bleiben. Und es gibt in der näheren Umgebung ein paar Hektar halbwegs akzeptabel bepreistes Land (um Independencia haben sich ziemliche Mondpreise etabliert, teilweise werden deutlich über 5000 Euro pro Hektar verlangt und gelegentlich sogar von irgendwem gezahlt…).
Im deutschen Spätsommer/Herbst stößt voraussichtlich meine Gefährtin Sibylle dazu, und dann werden wir sehr unhektisch sehen, wie sich die Dinge entwickeln.
Von der Idee, ein kleines “Übergangsgrundstück” zu erwerben, bin ich abgekommen – kleine Grundstücke in netter Lage, die was taugen, sind unverhältnismäßig teuer, und da die Mietgelegenheit hier einfach “paßte”, ergab das keinen Sinn. Ein paar Experimente mit Garten, Tieren, etc. kann ich auch hier schon machen, der Rest ist ohnehin erst sinnvoll, wenn wir etwas dauerhaft Eigenes haben.
Und dabei geht die Tendenz zu einem Gelände in der Größenordnung von 10 bis 20 Hektar, damit kann man leben und und noch wenigstens zwei oder drei “wild” lassen. Größere Landkäufe irgendwo in der Wildnis (die auch hier schon spärlich geworden ist) oder Kooperationen mit Aufforstungsprojekten etc. kommen später, wenn sie kommen.
Vorschlag an Menschen, die hier her wollen und sich von meinen Ideen und mir angezogen fühlen:
plant bitte zunächst einmal eigenständig. Es gibt nichts “Fertiges”, wo man sich dranhängen könnte, und für den Aufbau möchte ich die Interessenten erst einmal in Ruhe kennenlernen, nicht gleich Hals über Kopf Community-Aufbau und Kennenlernen/Gruppendynamik/Koordination etc. parallel am Hals haben.
Kommt her, auf Urlaub oder schon gleich “richtig”, mietet Euch hier in der Gegend irgendwo ein (gibt genug nette und bezahlbare Möglichkeiten, ich reiche Euch gerne an ein paar Leute weiter), wohnt hier eine Weile, seht, ob es für Euch paßt, und wir beschnuppern uns in Ruhe, tauschen uns aus, erfahren, ob wir miteinander klarkommen und längere Zeit in 30-50 Meter Abstand wohnen möchten… ;-)
Wenn dann ein paar Menschen und ein paar Euro zusammengefunden haben, können wir anfangen, Nägel mit Köpfen zu machen und ein Grundstück anzukaufen.
Alles gaaaanz tranquilo und organisch, ich peile dafür mal Mitte 2011 an.











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