Volk

Vom Volk und vom Völkischen…

Das “Volk” der Elfen. Das “Volk” der “Deutschen”. Das “auserwählte Volk”. Das “Staatsvolk”, das nach heute gültiger Definition konstituierend ist für eine souveräne Nation…

Das völkische GeGoebbelse, das unvermindert immer noch in diversen – und beileibe nicht nur braunen, sondern besonders auch israelischen – Kreisen herumschwappt.

Für mich sind “Volk” und “Nation” zwei Unbegriffe.

Nicht aus der Betroffenheit heraus gegenüber dem Mißbrauch dieser Begriffe in nationalen und Nazi-Kreisen und den 1000-jährigen Volgen…

Auch nicht aus dem abstrusen Internationalismus der Kommunisten oder der UN-Gläubigkeit blauäugiger Humanisten heraus.

Diese Worte haben für mich einfach keinen Sinn.

Es gibt viel fröhliche Wissenschaft zur Entstehung sog. “Völker” und Nationen und Staaten. Und das eine oder andere “Reich” war wohl auch dabei. Man kann viel herbeizerren an blonden oder schwarzen Haaren. Aber wozu?

Es gibt “Stämme”. Oder „Rudel“. Menschen, die in unmittelbarer, täglicher Beziehung zueinander stehen. Es gibt Sprachen und Kulturräume, die im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende gewachsen sind. Manches davon ist wert, erinnert zu werden, anderes läßt man lieber in Unfrieden ruhen. “Volk” und “Nation” sind Kunstbegriffe für Kunstgebilde, zu manipulativen und Macht-Zwecken erschaffen.

Begraben wir den Quatsch.

Das Zeitalter der Nationalstaaten ist vorbei – und das ist gut so.

Ob eine US/UN/EU/NWO-Diktatur, wie sie sich momentan anbahnt, allerdings besser ist? Sicher nicht.

In diesen Dingen bin ich, ohne Kompromiß und ohne jede Lust, mich auf scheinbare oder reale Sachzwänge und Gegebenheiten einzulassen, ein anarchischer Utopist.

Gebildete, freie, liebevolle, eigenverantwortliche, einer “natürlichen” Ethik folgende Menschen brauchen keinen Staat über sich. Und sie brauchen keine “Nation” und keine WM-Fahnen, um einen hochzukriegen oder die Reihen fest zu schließen.

Niemand wird durch Geburt Eigentum einer ohnehin legitimationslosen “Regierung” oder eines “Landes” – und immer weniger Menschen werden Wert darauf legen oder es sich weiterhin gefallen lassen.

Das Idealmodell für mich ist ein lose vernetzter Verbund souveräner kleiner Einheiten, die Dorfgröße nicht überschreiten. Alles andere hat seine Krankheit und sein Scheitern bereits ausgiebig unter Beweis gestellt und wird so weit als möglich ignoriert.

Entwickeln wir doch zur Abwechslung mal etwas Neues, das Aussicht auf Erfolg hat, selbst wenn es einstweilen nur in einer geduldeten oder wenig beachteten Nische innerhalb irgendwelcher Staatsdiktaturen stattfinden kann. Und auch wenn zahlreiche Fragen offen bleiben – wie die kleine Problematik, welchen Weg die “Masse”, die für die Anarchie noch weniger reif ist als für die gegenwärtige Scheindemokratie, dabei gehen soll. Ich glaube nicht an eine “Avantgarde”, die den Rest mit sich reißen könnte. Aber ich glaube daran, daß es legitim und möglich ist, sich von einem an die Wand gefahrenen Mainstream abzuwenden und experimentelle Mini-Gesellschaftsmodelle aufzubauen. Vielleicht leben dann einfach nur ein paar Dutzend Menschen freier, besser und sinnvoller. Vielleicht färbt es irgendwann einmal ab auf ein paar Dutzend andere.

Der Elfenwald wird eine dieser Keimzellen für eine im positiven Sinne anarchische Zukunft sein.

Und garantiert frei von Volk und Vaterland und dem Gott der Koppelschlösser.

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