Versicherungen

Versicherungen – eine der absurdesten Erfindungen überhaupt. Und einer der stärksten Faktoren, die Menschen in Angst und Abhängigkeit zu halten und zu verhindern, daß sie außerhalb der vorgesehenen Wege denken.

Ich mag schon gar nicht mehr auf die absurdesten Varianten, wie „Krankenversicherung“ oder „Lebensversicherung“ eingehen. Man lasse sich nur die Begriffe auf der Zunge zergehen und denke mal ein wenig unvoreingenommen über die Hintergründe (z.B. das eigentliche Wesen von „Krankheiten“) und auch über die praktische Umsetzung nach.

Selbstredend darf jeder sich „versichern“, so viel er will – solange er meint, das zu brauchen. Besser unsinnig „versichert“ sein, als ständig in Angst zu leben.

Doch zwei Gedankengänge und Entwicklungen können einen wesentlich unabhängiger machen.

Zunächst: Verantwortung übernehmen für die Resultate des eigenen Tuns. Sei achtsam und voll Respekt für andere, ihre Dinge, auch Deine eigenen Dinge und Dich selbst. Du wirst mit ziemlicher Sicherheit nie eine „Haftpflichtversicherung“ brauchen… Und wenn Du doch mal Unfug anstellst – dann sieh zu, ob und wie Du es ausbügeln kannst. Und wenn nicht – tja. Lerne, und mach es das nächste Mal besser. Wenn Du Mist frißt, in einem Magengeschwüre verursachenden Job bleibst und in einer Stadt wohnst, obwohl der Dreck und Lärm und die Enge und die wuselnden Menschen Dich „krank machen“ – nun, dann steh dazu, Du hast die Entscheidung getroffen, krank zu werden. Du kannst auch andere Entscheidungen treffen.

Der nächste, schwierigere Schritt: werde Dir bewußt darüber und akzeptiere es, daß unsere „Realität“ nicht NUR aus einer „unabhängigen“ Realität besteht, mit der Du irgendwie klarkommen mußt, und in der Du der Spielball von „Schicksalsschlägen“ und „Zufällen“ und „Pech“ bist, sondern daß unsere Gedanken, Wünsche, Glaubenssätze unsere Realität mit-erschaffen. Die Mechanismen sind noch nicht sauber erforscht und wirklich klar – klar ist aber mittlerweile, daß es sie gibt. Man muß nicht gleich in völlige Selbstüberschätzung verfallen und ALLES selbst zu erschaffen meinen. Das stimmt höchstwahrscheinlich nicht, und es endet auch meist ungut. Sei Dir durchaus bewußt, daß es noch andere Menschen und Wesen und Mächte gibt, auch kräftigere als Dich, die ebenfalls am Realitätsgeflecht herumweben und schnippeln. Aber es ist eine vielfach dokumentierte und erfahrene Tatsache, daß wir durch unser Denken, Glauben, „Wünschen“ und Sprechen sehr wohl mit dafür sorgen, welche „Zufälle“ und „Ereignisse“ und „Verhältnisse“ uns so am Wege begegnen – und da kann man sehr einfach üben, sich weniger negativen Müll, Selbstbestrafungen und Ausweglosigkeiten zu programmieren.

Und schon braucht man wieder drei „Versicherungen“ weniger. Hat übrigens nichts mit rosabrilligem Realitätsverlust, „magischem Weltbild“ oder zwanghaftem „positiven Denken“ zu tun.

Bei wem es klingelt, der fange einfach an, sich sein Verhalten und Denken und Fühlen etwas bewußter zu machen – und die Augen offenzuhalten, dann „begegnen“ einem auch „rein zufällig“ meist die gerade für einen passenden Bücher, Webseiten, Menschen, Seminare, Coachings, und man findet einen Einstieg in den Ausstieg aus Angst und Gier, aus Unmündigkeit und reiner Fremdbestimmung.

Etwas anderes und sinnvolleres als „Versicherungen“ ist übrigens etwas, das vielleicht sogar einmal als Idee am Anfang des Versicherungsunwesens stand: eine Solidargemeinschaft, ein Füreinander-Einstehen. Das kann ganz wunderbar funktionieren und ist eigentlich auch etwas völlig selbstverständliches und natürliches – z.B. im Rahmen eines Stammes, Rudels, Dorfes, oder der Elfenwald-Community. Dafür braucht man aber keine Verträge und Versicherungsbeiträge und Policen und Prämien und Strafen und Angst.

Nur Herz und Liebe und Vernunft.

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