Sekte

Elfenwald – eine neue „Sekte“?!

Na, aber sicher doch!! Alles, was nicht “Staat” oder “Amtskirche” heißt, oder sonstwie komische ungewohnte Ansätze lebt, ist eine pöse, pöse “Sekte”. Zumindest, wenn man kirchlichen “Sektenbeauftragten” (Bock = Gärtner) glaubt oder manischen Hobby-Sektenjägern wie Ingo Heinemann (dessen Verdienste als Scientology-Jäger ein anderes Blatt sind).

Der Begriff der “Sekte”, wie er heute meist verwendet wird, ist nach Wortursprung und mit fast allen seinen Konnotationen Blödsinn. Aber sei’s drum – die Öffentlichkeit hat ihr (Feind-)BILD, und jede Form von “Gemeinschaft” muß ein wenig erklären, wie man es denn mit Sekten so habe und ob man nicht gar selbst eine sei…

Eigentlich gar nicht so schlecht, denn es gibt genug religiöse, faschistoide oder schlicht psychopathische und fast immer geldgeile Möchtegern-Gurus, so daß eine gewisse Deklarationspflicht der Zutaten und Zusatzstoffe bei neuen und alten Gemeinschaftssüppchen durchaus nützlich sein kann.

Elfenwald ist weder eine religiöse Gemeinschaft noch eine “Sekte”. Und schon gar keine religiöse Sekte. Und was die üblichen negativen Attribute von sog. Sekten angeht, findet man davon auch nicht viel.

Wer es ernst meint, lese einfach Stück für Stück mein “ABC”. Dann dürfte klar sein, daß es sich nicht um eine Sekte handelt, daß allerdings ein paar Leute ganz dringend meinen werden, “Sekte” schreien zu müssen, weil ich mich sehr deutlich gegen die religiösen Großsekten (Kirchen, Weltreligionen, etc.) dieser Welt stelle und auch gegen die großen Psycho- und Machtsekten (auch bekannt als Staat, Medien und Konzerne…), dazu noch rund die Hälfte der Schulwissenschaftler und Mediziner als gemeingefährliche Sektierer betrachte und mich zur Abrundung mit Scientology und der halben Eso-Szene anlege… Viel Ehr ist wurscht, aber viel Feind resp. Gegner muß leider sein in diesen Zeiten…

Wer wenig Zeit hat, dem zeigen vielleicht die folgenden wenigen Punkte, daß eindeutige Sektenmerkmale fehlen:

  • Keine Sekte ohne Guru. Und ohne Machtstrukturen. Beides wird es hier aber nicht geben.
  • Keine Sekte ohne religiöse oder zumindest psychologische Dogmen. Elfenwald beinhaltet allenfalls Anti-Dogmen, definiert ein paar unerwünschte Ideologien und “Glaubens”sätze. “Glaube” in jeder Form gehört zu meinen persönlichen Feinden.
  • Sekten sind üblicherweise auf Wachstum aus und nutzen dafür oft Täuschung. Menschen werden mit simplen Teilwahrheiten und kleinen Ausschnitten aus dem Programm “eingefangen”, dann kommt die eigentliche Agenda… Elfenwald präsentiert seine gesamte “Ideologie” und Planung offen, online und für jeden nachlesbar. Damit liegen alle Karten auf dem Tisch, wer will, mischt mit, wer nicht will, läßt es. Und die meisten werden es lassen, allein schon, weil das Projekt sich nicht verkaufsfördernd simpel präsentiert, sondern recht fordernd.
  • Bei einer Sekte kommt man meist sehr leicht hinein, und sehr schwer wieder hinaus. Bei Elfenwald wird es gerade umgekehrt sein…
  • Sekten pflegen undurchsichtige “Geschäftsmodelle”, saugen Mitglieder finanziell aus, bieten merkwürdige Leistungen zu überteuerten Preisen an, etc.pp. Elfenwald stellt auch seine gesamte Kalkulation und Finanzierung, die Preise von geplanten Dienstleistungen, die Spendenmöglichkeiten und Beteiligungsmöglichkeiten für Mitglieder, die finanziellen Verpflichtungen für Mitglieder, etc. klipp und klar offen dar.

Natürlich – wenn einem einer böse will, dann kann man IMMER irgendeinen Unfug fabrizieren, um den Betreffenden bzw. die betreffende Gruppe zu verleumden. Doch wer Elfenwald als “Sekte” hinstellen möchte, sollte sich schon etwas Mühe geben.

Zumal er es mit Menschen zu tun hat, die die üblichen publizistischen Sandkastenspielchen kennen und ggf. auch mitspielen…

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